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Baubiologen-Verzeichnis - Sachverständigenbüro                   für Baubiologie Lüneburg
 


FRAGE UND ANTWORT


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Muss ich bei der Nutzung von Energiesparlampen mit gesundheitlichen Risiken rechnen?

Es ist bereits bekannt, dass Energiesparlampen durch das enthaltende Quecksilber die Umwelt belasten und daher als Sondermüll entsorgt werden müssen. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige Schwermetall in die Raumluft gelangen - und die Belastung um das 20-fache über dem Richtwert liegen.

Nun wurde festgestellt, dass die Energiesparlampen bereits bei normalem Gebrauch giftige Dämpfe abgeben. Ein akkreditiertes Analyselabor in Berlin, beauftragt vom NDR, führte Prüfkammeruntersuchungen an Energiesparlampen unter kontrollierten Bedingungen durch.

Es sind Stoffe gefunden worden, bei denen ein krebserregendes Potential nicht ausgeschlossen werden kann (Phenol, Naphthalin, Styrol). Andere Stoffe wirken reizend auf Schleim und Bindehäute (Aromate wie Toluol, Xylol sowie Aldehyde).

Bei krebserzeugenden Substanzen gibt es keine Konzentration die gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Dies bedeutet, dass auch geringste Mengen dieser Substanzen das Risiko erhöhen an Krebs zu erkranken. Daher sollten diese Stoffe überhaupt nicht in Innenräumen vorkommen.

Dazu kommt, dass Phenol außerordentlich geruchsintensiv ist und daher als sehr unangenehm wahrgenommen wird. Bei vielen Menschen kann Phenol das so genannte „Sick-Building-Syndrom“ herbeiführen.

Grund der Ausgasung: Bei Betrieb wird der Lampensockel heiß, somit auch die Elektronikbauteile die sich im Sockel der Lampe befinden. Aus den Elektronikbauteilen gasen offensichtlich die giftigen Gase bei Wärmeentwicklung aus.

Doch die Wahl der Verbraucher wird immer mehr eingeschränkt, bis es schließlich keine Glühlampen mehr zu kaufen gibt, so will es die EU. Dann werden in Wohnungen überwiegend Energiesparlampen leuchten und was da welche Lampe ausgast, dass weiß der Verbraucher nicht. Ein großer Vorrat an herkömmlichen Glühlampen kann da schon helfen.

Weitere Problemfelder:

  • Elektrosmog: in mehreren niedrigen und höheren Frequenzbereichen, deutlich mehr als an PC-Bildschirmen erlaubt.
  • Lichtflimmern: in mehreren niedrigen und höheren Frequenzbereichen.
  • Lichtspektrum schlechter: inhomogener, zerhackter, "synthetischer" mit nur zwei bis vier steilen, schmalbandigen Farbspitzen und großen Lücken, stark vom natürlichen breitbandigen Licht abweichend.
  • Farbwiedergabe schlechter: unnatürliches, ungemütliches, ungewohntes, "kühles" Licht.
  • Höherer Blau- und UV-Anteil im Licht.
  • Ultraschall-Emissionen.
  • Helligkeit oft schlechter als angegeben, lässt zudem im Laufe der Nutzung teils stark nach.
  • Lange Einbrennzeit von mehreren bis vielen Minuten bis zur vollen Leuchtkraft.
  • Lebensdauer oft schlechter als angegeben, lässt zudem bei vielen Schaltzyklen teils stark nach.
  • Herstellung aufwändig.
  • Inhalte giftig: diverse Schwermetalle, Chemie, Kunststoffe, Klebstoffe, Leuchtstoffe, Elektronik, Kondensator, Platine... (radioaktive Stoffe bis 2007.)
  • Sondermüll-Entsorgung, die meisten kommen trotzdem in den Hausmüll.
  • Stromersparnis bei vielen nicht so hoch wie angegeben
  • Radioempfang wird durch den Elektrosmog gestört, speziell Lang- und Mittelwellen
  • Ökobilanz und Klimaschutz mehr als fragwürdig
  • Teuer