Das Mobiltelefon funktioniert bereits bei einem Bruchteil der Leistung, die durch einen
Mobilfunkturm ausgesendet wird. Weiter weg von Sendemasten kann deshalb die
gesundheitliche Belastung gering sein, selbst wenn das Handy noch Empfang hat.
Zur Orientierung dienen die sog. Baubiologischen Richtwerte, die vor allem im
Schlafbereich eingehalten werden sollten.
Die Intensität der Mobilfunkstrahlung variiert extrem, abhängig von dem Standort des
Senders, Dämpfung, Reflektionen, Beugung und Streuung der abgesendeten Strahlung.
Mit einer aus baubiologischer Sicht bedenklichen Strahlung ist besonders dann zu
rechnen, wenn aus der eigenen Wohnung Sichtkontakt zu einem Mobilfunkturm besteht,
der Umkehrschluss ist jedoch nicht ohne weiteres zulässig.
Ein baubiologischer Messtechniker kann feststellen, ob eine Belastung durch z.B.
Mobilfunk in Ihrem Wohnumfeld besteht, der Fokus liegt hierbei auf dem Schlafbereich.
Sind die entsprechenden Funkdienste mit ihrer Intensität und Einfallsrichtung bestimmt,
wird ein Sanierungskonzept erstellt.
Durch Abschirmprodukte erfolgt eine Dämpfung der einfallenden Strahlung. In der Praxis
kann diese häufig bis zu 30 dB (Faktor 1000) gesenkt werden. Das Prinzip der meisten
Abschirmmaterialien beruht auf Reflektion, einige wenige Produkte absorbieren auch zum
Teil die Strahlung. Zur Abschirmung kommen je nach Situation verschiedene Materialien
in Frage: Farben, Vliese, Stoffe, Gewebe, Fliegengitter, Baldachine..
|