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Baubiologen-Verzeichnis - Sachverständigenbüro                   für Baubiologie Lüneburg
 


FRAGE UND ANTWORT


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Was kann man gegen Mobilfunkstrahlung unternehmen?

Das Mobiltelefon funktioniert bereits bei einem Bruchteil der Leistung, die durch einen Mobilfunkturm ausgesendet wird. Weiter weg von Sendemasten kann deshalb die gesundheitliche Belastung gering sein, selbst wenn das Handy noch Empfang hat.

Zur Orientierung dienen die sog. Baubiologischen Richtwerte, die vor allem im Schlafbereich eingehalten werden sollten.

Die Intensität der Mobilfunkstrahlung variiert extrem, abhängig von dem Standort des Senders, Dämpfung, Reflektionen, Beugung und Streuung der abgesendeten Strahlung. Mit einer aus baubiologischer Sicht bedenklichen Strahlung ist besonders dann zu rechnen, wenn aus der eigenen Wohnung Sichtkontakt zu einem Mobilfunkturm besteht, der Umkehrschluss ist jedoch nicht ohne weiteres zulässig.

Ein baubiologischer Messtechniker kann feststellen, ob eine Belastung durch z.B. Mobilfunk in Ihrem Wohnumfeld besteht, der Fokus liegt hierbei auf dem Schlafbereich. Sind die entsprechenden Funkdienste mit ihrer Intensität und Einfallsrichtung bestimmt, wird ein Sanierungskonzept erstellt.

Durch Abschirmprodukte erfolgt eine Dämpfung der einfallenden Strahlung. In der Praxis kann diese häufig bis zu 30 dB (Faktor 1000) gesenkt werden. Das Prinzip der meisten Abschirmmaterialien beruht auf Reflektion, einige wenige Produkte absorbieren auch zum Teil die Strahlung. Zur Abschirmung kommen je nach Situation verschiedene Materialien in Frage: Farben, Vliese, Stoffe, Gewebe, Fliegengitter, Baldachine..